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Scribe unter Windows installieren

Drei Stellen können die Installation oder das Mikrofon bremsen: Windows SmartScreen, eine Antiviren-Software wie Kaspersky und die Datenschutz-Einstellungen von Windows. So kommst du durch.

Umstieg: Aus „RUPscribe“ wird „Scribe“ (ab Version 2.3)

Ab Version 2.3 heißt die App „Scribe“. Der Installer legt sie neben die alte App „RUPscribe“. Aufnahmen, Einstellungen und Anmeldung übernimmt sie, denn beide nutzen denselben Speicher. So geht der Umstieg:

  1. Die alte App beenden: Symbol im Infobereich der Taskleiste → Beenden.
  2. Den neuen Installer starten und „Scribe“ öffnen.
  3. Die alte App entfernen: Einstellungen → Apps → Installierte Apps → „RUPscribe“ → Deinstallieren. Im Deinstaller das Häkchen „Delete the application data“ nicht setzen.

Mit diesem Häkchen löscht der Deinstaller den gemeinsamen Speicher – auch Aufnahmen, die nur auf diesem Rechner liegen, und die Anmeldung der neuen App.

Solange die alte App installiert ist, erinnert Scribe beim Start daran. War der Autostart eingeschaltet, geht er beim ersten Start von Scribe auf die neue App über.

1. Installer starten: „Der Computer wurde durch Windows geschützt“

Scribe ist seit Version 1.83.1 digital signiert; als Herausgeber nennt Windows „Reichl und Partner Digital GmbH & Co KG“. Die blaue Meldung von Windows SmartScreen kann trotzdem noch erscheinen, solange Windows diesen Herausgeber erst selten gesehen hat. Sie ist kein Hinweis auf ein Problem mit der Datei.

  1. In der Meldung auf „Weitere Informationen“ klicken. Dort steht der Herausgeber.
  2. Dann auf „Trotzdem ausführen“.

Steht dort „Unbekannter Herausgeber“, ist es nicht der aktuelle Installer. Dann bitte nicht ausführen, sondern die Datei neu vom Server deiner Organisation laden.

Fehlt der Knopf „Trotzdem ausführen“, hat die IT das Ausführen unbekannter Programme gesperrt. Dann bitte den Abschnitt für IT-Abteilungen weitergeben.

2. Kaspersky Endpoint Security: App startet nicht oder Mikrofon bleibt stumm

Kaspersky sortiert unbekannte Programme in eine eingeschränkte Vertrauensgruppe. Dort ist der Zugriff auf Tonaufnahmegeräte gesperrt. Scribe läuft dann zwar, nimmt aber nichts auf, oder der Start wird ganz verhindert. Seit Scribe signiert ist (ab Version 1.83.1), sollte das seltener vorkommen; ob es bei euch noch greift, hängt von der Richtlinie eurer IT ab.

  1. Kaspersky Endpoint Security öffnen → Überwachung → Programmaktivität (je nach Version auch „Programmkontrolle“).
  2. In der Liste Scribe suchen und mit Rechtsklick „Regeln für das Programm“ öffnen.
  3. Reiter „Rechte“ → Gruppe „Verdächtige Veränderungen im Betriebssystem“ → bei „Zugriff auf Tonaufnahmegeräte“ die Aktion auf „Erlauben“ stellen.
  4. Speichern. Scribe neu starten.

Den Zugriff auf die Webcam braucht Scribe nicht, er kann gesperrt bleiben.

Steht in Kaspersky, dass die Einstellungen zentral verwaltet werden, oder lässt sich die Regel nicht ändern, muss die IT die Freigabe setzen (siehe unten).

3. Windows-Datenschutz: Mikrofon für Desktop-Apps erlauben

Bleibt das Mikrofon trotzdem stumm, prüfe die Windows-Einstellungen: Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Mikrofon. Dort müssen „Mikrofonzugriff“ und „Desktop-Apps den Zugriff auf das Mikrofon erlauben“ eingeschaltet sein.

4. Calls in Teams oder Zoom

Scribe kann parallel zu einem laufenden Call aufnehmen. Für den Ton der Gegenseite den Computer-Ton in der Aufnahme einschalten; Windows fragt dann, welches Fenster oder welcher Bildschirm geteilt wird. Dort „Audio teilen“ anhaken.

Für IT-Abteilungen


English

Installing Scribe on Windows

Three things can get in the way of the installation or the microphone: Windows SmartScreen, antivirus software such as Kaspersky, and the Windows privacy settings.

Moving from “RUPscribe” to “Scribe” (version 2.3 and later)

From version 2.3 the app is called “Scribe”. The installer puts it next to the old “RUPscribe” app. It takes over recordings, settings and sign-in because both use the same storage. To switch over:

  1. Quit the old app: icon in the taskbar’s notification area → Beenden (Quit).
  2. Run the new installer and open “Scribe”.
  3. Remove the old app: Settings → Apps → Installed apps → “RUPscribe” → Uninstall. In the uninstaller, do not tick “Delete the application data”.

With that box ticked the uninstaller deletes the shared storage – including recordings that exist only on this computer and the new app’s sign-in.

As long as the old app is installed, Scribe reminds you at startup. If autostart was on, it moves to the new app the first time Scribe starts.

1. “Windows protected your PC”

Scribe has been digitally signed since version 1.83.1; Windows shows “Reichl und Partner Digital GmbH & Co KG” as the publisher. The blue SmartScreen message can still appear while Windows has rarely seen this publisher. It does not indicate a problem with the file.

  1. Click “More info”. The publisher is shown there.
  2. Then click “Run anyway”.

If it says “Unknown publisher”, this is not the current installer. Please don’t run it; download the file again from your organization’s server.

If there is no “Run anyway” button, your IT department has blocked unknown programs — please forward the IT section below.

2. Kaspersky Endpoint Security: app won’t start or microphone stays silent

Kaspersky places unknown programs in a restricted trust group where access to audio recording devices is blocked. Since Scribe is signed (from version 1.83.1), this should happen less often; whether it still applies depends on your IT policy.

  1. Open Kaspersky Endpoint Security → Monitoring → Application activity (or “Application Control”).
  2. Find Scribe, right-click → “Application rules”.
  3. Tab “Rights” → group “Suspicious changes in the operating system” → set “Access to sound recording devices” to “Allow”.
  4. Save and restart Scribe.

Scribe never uses the webcam; that entry can stay blocked.

If Kaspersky says the settings are managed centrally, your IT department has to set this rule.

3. Windows privacy: allow desktop apps to use the microphone

Settings → Privacy & security → Microphone: both “Microphone access” and “Let desktop apps access your microphone” must be on.

For IT departments